Schluss mit teuren Kollisionen
zwischen Stapler, Tor und Mensch

UWB-KOLLISIONSSCHUTZ · MADE IN GERMANY

ICPROX schützt Tore, Kreuzungen und Personen – zentimetergenau per Funk, autark, ohne Server und ohne WLAN. Das System rechnet sich ab dem ersten vermiedenen Schaden.

Oft genügt ein einziger vermiedener Schaden, und das System hat sich bezahlt gemacht

Schnellauftore & Durchfahrten

Ein angefahrenes Tor kostet Reparatur und Ausfallzeit. ICPROX reduziert die Geschwindigkeit, bevor es kritisch wird.

Personen &
AGV

Wo Mensch, Stapler und fahrerlose Fahrzeuge zusammentreffen, verhindert ICPROX kritische Situationen und teure Kollisionen.

Rückwärtiger
Schutz

Rückfahrschäden an eingelagerter Ware summieren sich schnell. Radarsensoren sichern den toten Winkel.

Welche Lösung passt zu Ihrem Betrieb?

Vier Angaben genügen – wir empfehlen die passende Konfiguration.

8
4
2

Unsere Empfehlung

ICPROX 4R2I

Fahrzeug-Module

8

Spots (Zonen)

4

Gates (2 je Tor)

4

Tragen Sie unten Ihre Kontaktdaten ein – wir melden uns mit einem konkreten Angebot innerhalb von 24 Stunden.

So schützt ICPROX in drei Schritten

Erkennen

Spots und Gates erkennen das Fahrzeug zentimetergenau per UWB-Funk – ganz ohne Sichtverbindung.

Bewerten

Das System bestimmt automatisch die Gefahrenstufe. Je näher und kritischer, desto höher.

Reagieren

Das Fahrzeug drosselt das Tempo oder warnt den Fahrer – über potenzialfreie Relais, in Echtzeit.

ICPROX N – Die intelligente UWB-Schaltzentrale

ICPROX N ist die autarke Lösung für präzise Interaktion zwischen Fahrzeug und Infrastruktur. Es fungiert als intelligente Brücke, die Annäherungen zentimetergenau erkennt und Schaltvorgänge ohne externe SPS einleitet. Durch die integrierte Logik entscheiden die Geräte direkt vor Ort über die optimale Steuerung von Toren oder Ampelanlagen.

Technische Details

Das Spot-Prinzip: Punktuelle Gefahrenabsicherung

Ein Spot (ICPROX N im Spot-Modus) dient der Absicherung spezifischer Gefahrenpunkte wie Kreuzungen, Regalausfahrten oder unübersichtlichen Kurven. Im Gegensatz zum Gate, das einen Bereich definiert, wirkt ein Spot punktuell.

Die +1 Logik: Fährt ein Fahrzeug in den Wirkungsbereich eines Spots, erhöht das System die aktuelle Reduktionsstufe des Fahrzeugs um genau eine Stufe (+1).

  • Befindet sich das Fahrzeug im Normalbetrieb (Stufe 0), aktiviert der Spot die Stufe 1.

  • Ist das Fahrzeug bereits durch ein Gate auf Stufe 1 reduziert, hebt der Spot die Reduktion beim Einfahren in seinen Radius auf Stufe 2 an.

Sobald das Fahrzeug den Radius des Spots wieder verlässt, fällt es automatisch auf die vorherige Stufe (die des Gates oder Stufe 0) zurück. Dies ermöglicht eine extrem flexible und ortsabhängige Geschwindigkeitssteuerung.

Das Gate-Prinzip: Basisschutz für Hallenbereiche

Ein Gate (ICPROX N im Gate-Modus) definiert die Grundsicherheit in einem Hallenabschnitt, wie zum Beispiel an einer Ein- oder Ausfahrt. Beim Durchfahren aktiviert das Fahrzeug automatisch eine Basis-Reduktionsstufe, um die Geschwindigkeit und damit die potenzielle Gefahr zu reduzieren. Diese Basiseinstellung gilt für den gesamten Bereich, der von diesem Gate beeinflusst wird, bis das Fahrzeug in eine andere definierte Zone einfährt.

Intelligente Addition: Maximale Sicherheit durch Kaskadierung

Die wahre Stärke von ICPROX liegt in der Kombination der Betriebsmodi. Das System addiert die Sicherheitsvorgaben der Infrastruktur in Echtzeit, um auf jede Situation angemessen zu reagieren.

Rechenbeispiel aus der Praxis:

  1. Einfahrt (Gate): Ein Stapler fährt in eine Halle ein. Das Gate sendet den Befehl für Stufe 1. Am Fahrzeug schaltet Relais 1, die Geschwindigkeit wird moderat gedrosselt.

  2. Gefahrenpunkt (Spot): Innerhalb dieser Halle nähert sich der Stapler einer unübersichtlichen Kreuzung, die durch einen Spot abgesichert ist.

  3. Maximale Reduktion: höhere Spot-Reduktionen sind durch die Verwendung einzeln stehender  Gates erreichbar. Diese setzen ihre Spots auf die eingestellte Gate-Stufe – also bis zu 3. 

Priorisierung & Sicherheit: Sobald der Stapler den Spot-Bereich verlässt, erkennt er sofort wieder die Basis-Vorgabe des Gates (Stufe 1) und beschleunigt sicher auf das dort erlaubte Niveau. Sollte ein Fahrzeug gleichzeitig zwei Gates empfangen, übernimmt es automatisch die Reduktion des nähergelegenen Moduls.

STUFE
AKTIVE RELAIS
ANWENDUNG
Stufe 0
Keine
Standardfahrt / Außenbereich
Stufe 1
Relais 1
Hallengeschwindigkeit (Gate)
Stufe 2
Relais 1 + 2
Gefahrenpunkt (+1 Spot Addition)
Stufe 3
Relais 1 + 2 + 3
Hochgefahrenbereich / Stop-Zone

Relais 4 & Digitaleingänge: Intelligente Vernetzung

Während die Relais 1–3 fest für die Geschwindigkeitsstufen reserviert sind, bietet Relais 4 in Kombination mit den digitalen Eingängen (In1 / In2) Raum für individuelle Automatisierungslösungen. Die Kommunikation erfolgt dabei innerhalb definierter Gruppen (0–3).

Die wichtigsten Funktionen im Überblick:

  • Gruppenabhängige Fernbedienung (In2->R4): Der In2 Eingang eines Fahrzeugs kann das Relais 4 am Spot/Gate schalten. Das Fahrzeug schaltet immer nur das ihm an nächsten gelegene Gerät. Zusätzlich muss es in der Gruppe des Spot/Gate sein. So lässt sich eine Freigabenbedinge Fernbedienung einrichten. übertragen. 

  • Bedarfsgesteuerte Reduktion (In1): Über den Eingang 1 am Spot/Gate kann die Übermittling der Reduktion an das Fahrzeug unterbrochen werden. Praxisbeispiel: Ist ein Rolltor vollständig geöffnet (Endlagenschalter an In1), wird die Reduktion deaktiviert – der Stapler kann mit normaler Geschwindigkeit passieren.

  • Interaktive Infrastruktur (In2): Wird der Eingang In2 am Spot/Gate aktiviert (z.B. durch einen Präsenzmelder für Fußgänger), schaltet das Modul das Relais 4 an allen Staplern in dieser Gruppe aktiv.

  • Logik-Profile: Die Funktion des Relais 4 kann konfiguriert werden:

    • An mit In2 + Automatisch aus bei Entfernung,

    • An solange In2 am Fahrzeug aktiviert ist,

    • oder keine Funktion.

 ICPROX 4R2I mit 8 RGB LEDs

Unser Standard Kompaktgerät für das ICPROX-N Protokoll

ICPROX 4R2I mit 8×8 RGB LEDs zur flächigen Signalisierung.

ICPROX 4R2I als Rundspiegel – ideal für Kreuzungsbereiche

Technologie: Ultra-Wideband (UWB) – IEEE 802.15.4z
Frequenzbereich:6,5 GHz (Kanal 5) / 8,0 GHz (Kanal 9)
Genauigkeit:
< 10 cm (Two-Way Ranging)
Gehäuse:
Robustes Industriegehäuse, IP-geschützt
Eingänge:
2x Digital
Ausgänge:
4x Relais (potenzialfrei)
Versorgung:
9 – 24 V DC
Schnittstellen:ICPROX-N Bus

ICPROX P – Aktive Unfallvermeidung nach Maß

Wo Menschen und Maschinen auf engstem Raum zusammenarbeiten, schafft ICPROX P eine dynamische Schutzzone. Die UWB-Technologie durchdringt Hindernisse und warnt den Fahrer zuverlässig vor Personen im Gefahrenbereich. Das System ermöglicht ein proaktives Eingreifen in die Fahrzeugsteuerung, bevor kritische Situationen entstehen.

Technische Details

Das Schutzprinzip

Während ICPROX-N die Infrastruktur absichert, schützt ICPROX-P direkt rund um das Fahrzeug. Hier scannt das Fahrzeug selbst aktiv seine Umgebung und misst per Funk laufend den Abstand zu Personen, anderen Fahrzeugen und Hindernissen. Nähert sich ein geschütztes Objekt, warnt das System den Fahrer und kann aktiv in die Fahrzeugsteuerung eingreifen, bevor eine kritische Situation entsteht.

 

360°-Rundumerfassung

Für lückenlosen Schutz erfasst ICPROX-P die Umgebung rundum – nicht nur in Fahrtrichtung. So werden auch Personen oder Fahrzeuge erkannt, die sich seitlich oder im toten Winkel nähern. Das System ermittelt dabei nicht nur die Entfernung, sondern auch die Richtung des erkannten Objekts, sodass gezielt dort gewarnt wird, wo die Gefahr droht. In der Basisausführung steht die zuverlässige Abstandserkennung zur Verfügung; sie lässt sich zur vollständigen 360°-Richtungserfassung erweitern.

Zentimetergenau, ohne Fehlalarme

Die Ultra-Wideband-Technologie misst Abstände auf wenige Zentimeter genau. Das ist entscheidend, denn ungenaue Systeme lösen ständig Fehlalarme aus – und ein Warnsystem, dem der Fahrer nicht mehr vertraut, schützt niemanden. Durch die präzise Distanzmessung warnt ICPROX-P nur dann, wenn tatsächlich eine Gefahr besteht. Das Ergebnis: hohe Akzeptanz beim Fahrer und zuverlässiger Schutz im Alltag.

Flexible Rollen: Person, Fahrzeug, AGV

Geschützte Objekte tragen einen kompakten Funk-Tag, der verschiedene Rollen einnehmen kann – als Personen-Tag für Mitarbeiter, als Fahrzeug- oder AGV-Kennung. So lässt sich das System exakt auf den Betrieb zuschneiden: Es verhindert nicht nur Kollisionen mit Menschen, sondern schützt auch teure fahrerlose Transportsysteme (AGVs) vor Zusammenstößen mit manuell geführten Staplern. Die batteriebetriebenen Personen-Tags sind auf lange Laufzeit im Schichtbetrieb ausgelegt.

Abgestufte Schutzzonen

Die Schutzzonen sind in mehreren Stufen einstellbar – von einer äußeren Warnzone über eine Reduktionsstufe bis zur kritischen Nahzone. Form und Reichweite der Zonen lassen sich an den Einsatzort anpassen. Auch die Reaktion ist frei konfigurierbar: vom optischen und akustischen Warnsignal bis zum aktiven Eingriff in die Fahrzeugsteuerung. So passt sich ICPROX-P an unterschiedlichste Betriebssituationen an, statt eine starre Logik vorzugeben.

Robustes Industrial Design – Made in Germany

Hinter ICPROX steht die jahrzehntelange Erfahrung der In-Circuit Solutions in der Entwicklung und Fertigung hochpräziser Funkmodule. Wir wissen, dass Technik im harten Industriealltag bedingungslos funktionieren muss.

Made in Germany

Entwicklung & Fertigung in Dresden

ISO 9001

Zertifizierte Fertigungsqualität

Ausfallsicher

Keine Fehlmeldungen dank Funk-Expertise

Alles aus einer Hand

Hardware, Software & Mechanik

Bereit, teure Schäden zu vermeiden?

Wir konfigurieren das passende System für Ihren Einsatzort – autark, präzise und einsatzbereit.

Experten für hochpräzise Funktechnologie und industrielles Design.
Made in Germany.

Kontakt

In-Circuit Solutions GmbH
Boltenhagener Str. 124
01109 Dresden
office@in-circuit.de
0351/4266850

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